Merkmale des Dramas:

  • unmittelbare Darstellung einer äußeren und inneren Handlung durch Wort und Spiel auf der Bühne
  • wesentliche Elemente: Figurenrede in Form von Dialogen u. Monologen
  • gliedert sich in Akte; ein Akt besteht aus mehreren Szenen

3 Grundformen:
    1. Schauspiel > endet mit dem Sieg des tragischen Helden
    2. Tragödie > endet mit der Niederlage des trag. Helden
    3. Komödie > viele Verwicklungen u. Verwechslungen, am Ende eine Auflösung u. heiteres Ende
 
            
Fachbegriffe:
  • Figuren > Handlungsträger des Dramas ihr Charakter bestimmt die Handlung zentrale Figur ist der tragische Held
  • Figurenkonstellation > Beziehungsgeflecht aller Figuren zueinander
  • Dialoge > Wechselrede von 2 oder mehreren Figuren
  • Monolog > innerer (Figur spricht zu sich selbst o. zum Publikum)
  • dramatischer Konflikt > Aufeinandertreffen unterschiedlicher Ziele unterschiedlicher Figuren; steht im Mittelpunkt des Geschehens u. treibt die Handlung an

Aufbau des klassischen ( aristotilischen) Dramas:
- 5 Akte
  1. Exposition
    - Bekanntmachung mit den wichtigsten Personen; Vorgeschichte der Handlung
    - Heranführung an den dramatischen Konflikt
     erregendes Moment: am Ende der Exposition
                            bezeichnet die Handlung, die den dramatischen Konflikt auslöst u. damit Verwicklungen einleitet
  2. Steigende Handlung
    - Zuspitzung des Konfliktes
  3. Höhepunkt mit Peripetie
    - Höhepunkt im 3. Akt, am Ende des Aktes eintretender Umschlag der Handlung (Peripetie), notwendig, um die 
    Katastrophe auszulösen
    - dem Helden wird die Möglichkeit zum freien Handeln entzogen
  4. fallende Handlung mit retardierendem (sich verlangsamen) Moment
    - im 4. Akt
    - Handlungsverlauf verlangsamt sich
    - Spannung steigt, scheinbare Lösungsmöglichkeiten zeigen sich auf
  5. Katastrophe
    - 5. Akt
    - Konflikt wird gelöst
    - Held wird untergehen
    - wichtig ist, dass sich Ausgang des Dramas aus den Ereignissen und Charakteren der Personen ergibt